neue medien

the life of: an artist

Die Video-Arbeit „the life of: an artist“ hat zunächst
den Anschein eines kurzes Interviews. Sie zeigt den Künstler
Maximilian Schranner. Im Hintergrund sind zwei seiner Werke
zu sehen. Einblick in den halböffentlichen Bereich des Ateliers
wird gewähren, wodurch man an der (Gedanken)welt des
Künstlers Anteil nimmt – ganz authentisch und hautnah.

Doch nach einem harten Schnitt, sitzt ein neuer „Künstler“
auf dem selben Stuhl und beantwortet die selbe Frage.
Insgesamt sind es drei Schaupieler und eine Schauspielerin,
die mit ihrer jeweiligen Interpretation des Artisten
„Maximilian Schranner“ glänzen.

 

Intention:

Dieses Video untersucht die Wirkung der Künstlerpersönlichkeit
auf die Rezeption der Werke und hinterfragt, in wieweit die
Künstlerpersönlichkeit Anteil hat an der Wahrnehmung des Geschaffenen.
Wir alle kennen Künstler mit auffälligen Persönlichkeitsmerkmalen,
wie z.B. Dalí oder Meese. In wie weit, hat deren „Aura“
Einfluss auf die Rezeption ihrer Werke?

Der Film dekonstruiert unsere Vorstellung von Identität
und Gender auf subversive Weise und lenkt den Blick
auf die Inszenierung des Ateliers, als halböffentlichen Raum.
Er hinerfragt festgefahrene Sehgewohnheiten und greift
die Diskussion der Postmoderne um Begriffe wie
„Authentizität“ und Gender wieder auf.

Mein Dank geht an die LfA Förderbank Bayern, die dieses Projekt fördert.

Oase der Ruhe

Im Rahmen der C.A.R. zeigte ich die Medienarbeit "Oase der Ruhe" im Welterbe Zollverein

Oase

Bei der Installation „Oase der Ruhe“ wird die Ausstellungssituation selbst
zur Inszenierung genutzt. Sie thematisiert das Individuum im Bezug zur
Menschenmenge, sowie die nonverbale Kommunikation durch Zeichen.
Das Kunstwerk spielt auf subversive Weise mit der Situation
des Beobachtens und Beobachtet-werdens.

In einem Raum mit mehreren Personen, ist ein unbekannter
Teil davon in ein Geheimnis eingeweiht.
Das dieses Geheimnis existiert ist sicher, doch wer davon weiß ist unbekannt.
So versuchen die Anwesenden gegenseitig zu ergründen, wer eingeweiht ist und wer nicht.
Sie werden somit selbst als Teil der Inszenierung erfasst. Der Rezipient des Audiotracks
nimmt dabei zusätzlich eine Sonderrolle zwischen beiden ein, denn ihm wird gerade
das Geheimnis anvertraut. Er sieht sich zwei Gruppen gegenüber, deren Größe letztendlich
unbekannt ist, aber in etwa eingeschätzt werden kann
(Dauer des Audiotrack; seit wann ist eröffnet, ...).

An Hand von äußeren Merkmalen sucht der Hörern nun die Verhältnisse zu ergründen.
Er hält nach einem vielsagenden Blick Ausschau, nach einem Lächeln,
dass stillschweigende Verständigung bedeuten kann und die
Zugehörigkeit zu der Gruppe der „Initiierten“ signalisiert.
Dieser Vorgang setzt ein, sobald der Rezipient die Kopfhörer zur Hand
nimmt und wird nach der „Initiation“ weiter fort geführt.
Und so fort, bei jeder weiteren Person, welche die Hörer zur Hand nimmt.
Sobald das Stück zu Ende ist, zählt man zum Kreis der „Initiierten“, die sich versuchen
gegenseitig aus der Menge herauszufinden.

Oase der Ruhe als Pdf

 

Gefangen

Im Rahmen der C.A.R. zeigte ich die Medienarbeit "Gefangen".
Der Pressetext liegt zum Download bereit - Aber ich will nicht zuviel verraten.

Einladungskarte

 




The Planets

 

Durch die Kooperation von Max Meier, von der LMU München und Max Schranner
an der Akademie der bildenden Künste München entstand im Frühjahr 2009 ein
Projekt, das die innovativsten Ideen der letzten Jahre auf dem Gebiet der Informatik
und Hardwareentwicklung mit den jüngsten Tendenzen im Bereich ästhetischen
Denkens und der Kunst vereint.

 

Flyer zu "The Planets"

Ausführliche Beschreibung zu "The Planets"

senses09

senses09

Ausstellung im exZKMax in der Maximilianstr. in München bei Senses 09